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Die Wild Bees in Italien – 3.6.-10.6.2017 - TAGEBUCH
Fotos unter http://www.tg-sandhausen-basketball.de/imagefolders/431

Samstag, 3.6.2017
Für die Uhrzeit bemerkenswert...fast pünktlich kurz nach 2 Uhr morgens starten vier PKW und ein 9-Sitzer-Bus Richtung Italien, am erfahrungsgemäß reisestärksten Tag des Jahres (Pfingsten)! Und so ist der Stau vor dem Gotthard-Tunnel für die (heute anreisenden) 12 Jugendlichen und 7 Betreuer alles andere als unerwartet. Doch tut uns die Zeitverzögerung von insgesamt etwa einer Stunde nicht so weh wie den schnell nachfolgenden Massen, denn die stehen kurz darauf schon 2 ½ Stunden.
Eine erste kurze Pause gönnen wir uns daher erst in Bellinzona (ca. 8 Uhr), eine etwas längere bei Mailand (ca. 11 Uhr), nachdem uns die zweite Mautstelle (3,20 EUR!!!) wegen des scheinbar unendlichen Staus hier alle Geduld abverlangt! Hier warten wir auf Philipp und seine Mitfahrer, doch da er uns schon in Bellinzona nicht mehr angetroffen hat, entschließt er sich weiter zu fahren und die anderen warten vergebens Das fast schnurgerade Stück Autobahn über Parma, Modena und Bologna zieht sich wie Kaugummi, doch endlich dürfen wir gegen 15 Uhr die Autobahn verlassen: Torre Pedrera ist erreicht! Eine letzte Prüfung steht bevor: Parkplatzsuche an unserem Hotel IDA, das direkt am Strand liegt. Doch auch das wird mit Hilfe von Michael und der Dame des Hauses gemeistert. Die Koffer und Taschen sowie deren Besitzer/innen sammeln sich auf der Terrasse, bevor sie, nach der Verteilung der Zimmer, darin verschwinden. Um 16 Uhr folgt eine kurze Ansage durch Michael über den weiteren Tagesverlauf und dann steht es jedem frei, die nähere Umgebung zu erkunden. Mikes erster Weg führt zur Boutique gegenüber: er kauft sich einen weißen Sonnenhut! Der Strandmeister stellt uns einen eigenen Bereich mit Liegestühlen und Schirmen zur Verfügung, der auch gleich genutzt wird. Zum Abendessen um 19:30 Uhr finden sich alle wieder, frisch geduscht ein, und freuen sich über eine Auswahl Vorspeisen und Salat, Rigatoni mit Tomatensosse, Schnitzel mit Auberginen-Gemüse und Kartoffelbrei sowie Birne Helene. Ausgang ist bis 23 Uhr und es wird einiges geboten: heute Abend steht ein Corso amerikanischer Auto- und Motorrad-Klassiker auf dem Programm und so mancher verfällt ins Schwärmen – und in der Nacht vielleicht auch ins Träumen.

     

Sonntag, 4.6.2017
Um den Grund der Reise nicht aus den Augen zu verlieren, steht am (für die Jugendlichen) recht frühen Morgen um 7:30 Uhr ein Strandlauf auf dem Programm, den sie besser verkraften als Michael. Er hat anschließend mit einer kochend heißen Dusche zu kämpfen, so dass ihm erst das reichhaltige Frühstück eine erste Entspannung verschafft. Das Wetter ist klasse, Strand und Spiele stehen auf dem Programm. Auf dem Volleyball-Feld erschöpfen sich nicht nur die Spieler/innen, auch dem Ball geht die Luft aus – doch zum Glück gibt’s gleich Mittagessen. Ein kleines Büfett mit verschiedenen Salaten, Nudelgerichten, Kartoffeln, Würstchen sowie Desserts stärkt uns für das süße Nichtstun am Nachmittag. Das besteht aus einem weiteren Volleyball-Match, diesmal mit einigen Coaches, aus Spielen im Wasser, Tretboot-Fahren und Drachen steigen lassen (Mike). Endlich sind auch die drei Nachzügler, Jannic, Max und Aaron eingetroffen, die sich nahtlos ins Strandleben einfügen. Da Pfingsten ist, überraschen uns unsere Gastgeber im Hotel IDA heute Abend mit einem besonderen 4-Gänge-Menü. Es ist schon dunkel, als Mike und Bernd nochmal am Strand Drachen steigen lassen. Pascal braucht noch ein Stück Pizza, andere schließen den Abend ab mit einem leckeren Eis oder einem Getränk auf der Terrasse.

     

Montag, 5.6.2017
Logbuch der TGSG Wild Bees Swarm – Sonnenzeit 170605.3

Wir haben einen imposanten entspannungsorientierten Planeten erreicht. Die Torre-Pedrianer haben uns mit hilfsbereiter Freundlichkeit empfangen. ++ Captain Michael, Leiter unserer Expedition, hat mit seinem Einfluss erreicht, dass sie uns Zugang zu ihrem Raumschiff gewähren. Unser Team ist nun bewaffnet zu diesem Posten gebeamt worden, Ausbildung und Training auf der Elementarebene nehmen hier ihren Fortschritt. Die Crew lernt langsam und wird kaum noch durch Rückschläge entmutigt. ++ Im Zuge eines Austauschprogramms nehmen wir einen angelinischen Offizier an Bord, dem wir unsere Freundschaft versichern. ++ Wir sind seit mehr als zwei Stunden Gäste im Raumschiff. Die Crew ist unruhig, begierig darauf, unsere Mission an der Verpflegungsbasis fortzusetzen. ++ Die Speicher sind wieder aufgefüllt, Schäden repariert, einem weiteren Besuch im Raumschiff steht nichts im Weg. ++

     

Dienstag, 6.6.2017

Wieder so früh aufstehen, wieder morgens an den Strand, diesmal mit Jannic. Schubkarrenrennen! Wann haben wir das zuletzt mal gemacht? Da waren wir ja noch Babies! Aber blöd, so einfach ist das gar nicht, manche knickten richtig mit den Armen ein. Haben schon vor 8 Uhr mit dem Frühstück angefangen und sind dann wieder in die coole Sporthalle nach ...wie heißt das nochmal? Langer Name, irgendwas mit Engeln...gefahren. Mike hat das Training gemacht, meistens auf Englisch. Echt, wir verstehen nicht immer alles auf Anhieb und wenn er fragt, nicken wir nur immer mit dem Kopf, so als wär alles klar. Klappt ja auch meistens, merkt keiner, ob einer was nicht verstanden hat. Jannic hat gleich einen Ball auf die Nase gekriegt, zum Glück nix gebrochen, hat nur geblutet. Mike hat gesagt, wir sollten uns an die Videos erinnern, die er uns von unserem Training gestern gezeigt hat. Echt krass, wenn man sich mal selber sieht und merkt, wieviel Fehler man noch macht. Hat aber, glaub ich, heute besser geklappt. Coole Drills für die Defense und für Pick &Roll. Brauchen wir auch für das Spiel heute nachmittag gegen das Team aus....dem Ort mit den Engeln eben. Zum Glück gab's dann bald Essen. Sieht immer gut aus, das Mittagsbufett. Wir essen meistens nur die Nudeln und den Nachtisch, manche essen auch Salat vorher. Ist immer ganz witzig, wenn Sven den großen Philipp versorgen muss, weil er genau hinter ihm sitzt und Philipp nicht gut aufstehen kann, weil die Stühle so dicht stehen. Bin gespannt auf das Spiel nachher, hoffentlich kriegen wir keine Klatsche...;o)

Voll verkackt, das erste Viertel, 22:0 oder so. Aber dann haben uns die Coaches mit ihrer Ansage gepackt und dann ging's. War echt 'ne interessante Sache, so gegen ein Team aus einem anderen Land zu spielen, gute Erfahrung. Hat Spaß gemacht. Verloren haben wir trotzdem, aber gekämpft und gut gespielt – sind halt immer dem Vorsprung hinterher gelaufen. Mike hat uns noch Videos vom Spiel gezeigt, mit Kommentar. Schon krass, wenn man sich selbst da beobachten kann. Nach dem Abendessen und dem Video vom Spiel waren wir noch am Strand, aber nicht so lange wie sonst. Morgen früh ist ja Thorsten dran mit dem Morgentraining am Strand...

    

Mittwoch, 7.6.2017
San Marino, die älteste Republik der Welt, ist heute morgen unser Ziel. Thorstens Aufwärm-programm am Strand war, nach dem anstrengenden Spiel gestern, fast eine Erholung.
Und so sind wir fit genug für die Treppen und steilen Gassen hier. Fast hätten wir allerdings Fipsi am Hotel vergessen, obwohl er ja eigentlich nicht zu übersehen ist....Fast zwei Stunden Zeit haben wir, um den am Monte Titano klebenden Stadtstaat zu erkunden. Die meisten nutzen die Zeit, um Mitbringsel zu kaufen (NBA-Trikots stehen hoch im Kurs). Tolle Aussicht von hier oben, rundum sozusagen. Es gibt erstaunlich viele Waffenläden und immer mal wieder braust auch ein Oldtimer-Sportwagen durch die Gassen. Mehr als pünktlich treffen wir uns wieder am vereinbarten Punkt, um gemeinsam zu den Autos zurück zu laufen. Mischen ist angesagt, also in einem anderen Auto mitfahren als bei der Herfahrt. Auf Fipsi achten wir jetzt besonders. Beim Mittagessen trifft Rolf ein und ergänzt unsere Gruppe. Er begleitet uns auch zum Spiel gegen die Rimini Crabs, die kein UFO als Sporthalle haben, sondern eher einen Betonbunker, der aber ein cooles Spielfeld hat. Der Parkplatz vor der Halle hat es allerdings in sich: Oli reißt sich fast den Auspuff ab an einer Parkplatzbegrenzung, die wie ein harmloser Bordstein aussieht. Bernd und Thorsten coachen das heutige Spiel gegen einen der besten Vereine Italiens, was die Jugendarbeit betrifft. Das erfahren wir erst nach dem Spiel, aber es hilft nicht wirklich gegen die Enttäuschung über die hohe Niederlage. Dabei hatten wir so gut angefangen...Zurück im Hotel bleibt uns ein wenig Zeit zum Duschen und 'Runterkommen', bevor es Essen gibt. Und schon ist die Welt nach Aufschnittplatte, Lasagne, Mailänder Schnitzel und Panna Cotta wieder im Lot. Am Tisch der Coaches wird als Team Building-Maßnahme ein Wild Bees-Tattoo diskutiert. Das schallende Gelächter zeigt, dass das wohl nicht ganz ernst gemeint ist.
     

Donnerstag, 8.6.2017
10:00 Das lang ersehnte Spiel der Kids gegen die Coaches steht auf dem Programm und die Jungs und Mädels haben sich vorgenommen, es der "alten Garde" heute mal so richtig zu geben, zumal die Coaches mit nur 5 Mann antreten müssen, also keine Chance haben zwischendurch zu wechseln, um wieder zu Luft zu kommen. Es ist klar, dass die Kids das eiskalt ausnutzen wollen. Wir haben nach dem Spiel die Chance, mit einem Mitglied des Teams der Coaches zu sprechen. Da er nicht genannt werden möchte, werden wir ihn im weiteren Verlauf einfach Mr. X oder nur X nennen.

WildBees Redaktion (WBR):
Hallo X, wie geht es dir nach diesem Spiel?

X: entschuldige bitte, dass ich dir nicht die Hand gebe, aber ich kann sie einfach nicht mehr heben, ich kann auch nicht mehr so richtig laufen, aber sonst geht es mir wirklich gut!

WBR: Wie du kannst dich nicht mehr bewegen? Wurdet ihr so sehr von den Youngsters gefoult?

X : Nein, eigentlich nicht wirklich, nur sind die Kids mittlerweile so schnell, dass ich kaum noch mitkomme und permanent am Limit war, das und die Tatsache, dass wir nicht wechseln konnten, war für mich und ein weiteres Mitglied unseres Teams schon eine grenzwertige Erfahrung, die mir auch klar gezeigt hat, dass ein paar Kilo weniger vielleicht doch keine sooo schlechte Sache wären.

WBR: Ahh du meinst die Kids haben dich konditionell fertig gemacht?

X: Ja nun ähmmm, ... ich möchte auf dieses Thema nicht näher eingehen ... (hüstel)

WBR: ... ok, vielleicht kannst du uns kurz etwas zum Ablauf des Spiels, wie du ihn in Erinnerung hast, erzählen?

X: Ok, klar ...
Also zum Start konnten wir zum Glück gleich den Sprungball erobern. Ich denke, hier hatten wir Glück, dass wir 2 Ausnahme-Center der 1.Herren im Team hatten. Zusammen mit Campleiter M. hatten wir so dauerhaft drei Center auf dem Feld, was uns natürlich eine gewisse Lufthoheit sicherte. Das sollte sich für den weiteren Spielverlauf noch als sehr hilfreich erweisen.
Wir hatten also den ersten Angriff und wollten auch gleich richtig loslegen ... leider wurden wir dann doch überrascht, als eine unserer drei Mädels mich mit Leichtigkeit erst mal samt Ball ins Aus gebumpt hat (ich hätte ja nicht erwartet, dass eine so zierliche Person mich Schwergewicht mit solcher Leichtigkeit vom Platz drängt ... aber ok, so kann man sich irren)
Jedenfalls konnten wir den Fehler ausmerzen und dank unserer Bigmen eine kleine Führung aufbauen, die wir auch in die erste Viertelpause retten konnten.
Im 2. Viertel zeichnete sich schon bald ab, das unsere beiden älteren Spieler (also Campleiter M. und ich) langsam doch schon konditionelle Probleme bekommen würden ... zahlreiche Fastbreaks der Kids trugen hierzu doch deutlich bei.
Dennoch konnten wir uns noch aufbäumen und Dank einiger guter Distanzwürfe und genialer Pässe von Headcoach T. auf unsere Center P & J unsere Führung sichern. Allerdings fingen nun auch die Kids an, ihrerseits ein ums andere Mal ihre Chancen eiskalt in Körbe umzusetzen und auch einige erfolgreiche Dreier zu verwandeln. So konnten wir uns auch zur Halbzeit nicht wirklich absetzen ... die Youngsters waren uns auf den Fersen und die Kondition schwand weiter.
Im dritten Viertel das gleiche Bild, das Spiel war hart umkämpft und nur dank etlicher gelunger Lobpässe in die Zone, die unsere Bigm Men souverän verwandeln konnten, konnten wir uns in Führung halten.
Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich auch ab, dass die Sympathien des Referees leider auf Seiten der Youngsters lagen. So kam es, dass er selbst bei kleinsten Fehler unseres Teams augenblicklich und ohne Mitleid durchgriff. Auf Seiten der Youngsters hingegen schien er schon das eine oder andere Auge mal zuzudrücken ... sei's drum, die Leistungen des Schiri waren durchweg konstant, wenn auch etwas einseitig ...
Auch wurden, bedingt durch die schlechter werdende Kondition immer häufiger die Manndeckung zugunsten einer Zone aufgegeben. Leider blieb natürlich auch dies dem Referee nicht verborgen und er sprach schnell eine frühe Verwarnung aus, so dass die dann wiederkehrende Zonenverteidigung auch zu einigen Ballverlusten führte, da der Ref natürlich auch hier seine Linie eiskalt weiterverfolgte. Es wurde langsam eng und die Luft immer weniger (mein Wunsch nach einem Sauerstoffzelt nahm hier schon sehr deutliche Formen an). Dennoch konnten wir unsere Führung auch in die Pause zum letzen Viertel hinüberretten.
Jetzt kam also der Endspurt - Crunchtime - wie es so schön heisst ... sagte ich Endspurt ... naja an Spurt war bei mir schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu denken. Zum Glück ging es nicht allen so und Headcoach T und unsere beiden H1-Center P & J mobilisierten noch einmal all ihre Energie und konnten ein weiteres mal das Tempo erhöhen und mit einigen gelungenen Fastbreaks, die letzendlich auch Campleiter Mike nochmals zu Höchstleistungen anspornten, einige für uns wichtige Punkte einfahren. Damit konnten wir unseren Vorsprung ausbauen, so dass es dann letztendlich auch zum Sieg gereicht hat.
Meine Freude war groß, endlich ausruhen und seit 40 Minuten zum ersten mal wieder zu Luft kommen, ein wundervoller Gedanke, der jäh zerstört wurde, als die Kids uns auffordern ein weiteres Viertel als Revanche zu spielen ... zu meinem blanken Entsetzen sagen meine Teamkollegen zu ... ich glaube, nein bin mir sicher, das ist mein Ende. Aber hilft ja nichts, wir treten erneut an .... der Spielstand wird auf Null gesetzt, die Kids sehen nach wie vor erschreckend fit aus ... muss ich wirklich laufen? Ich glaube, ich bleibe einfach einmal ein paar unserer Angriffe hinten und passe auf, dass keine Fastbreaks durchkommen ... ja, leider kommen sie doch durch ... Simon bricht ein ums andere mal durch, Lena scheint sich nun auch endgültig warm geschossen zu haben, die jungen Center holen immer mehr Rebounds ... so kommt es wie es kommen musste, die Kids liegen vorne und verteidigen ihre Führung eisern.
Endlich neigt sich dieses endlos lange Viertel (waren das wirklich auch nur 10 Minuten, nein ich glaube das waren eher Stunden!) seinem Ende, nur noch wenige Sekunden, wir sind am Ball, die Kids aber liegen mit 2 Punkten in Führung... auch auf der Bank der Kids strahlende Gesichter ... ich glaube das wars dann wohl, die Hähme ist uns sicher ...
Doch dann: Headcoach T. geht im 1:1 in die Zone ... attackiert ... der schnelle Pass nach aussen auf Center Y., der ohne lange nachzudenken direkt auf den Flügel weiterleitet ... eine Chance auf einen letzten Dreier ... und der sitzt ... wir haben es in letzter Sekunde noch gedreht ... unglaublich, aber noch bevor ich mich freuen kann fällt mir wieder mein Sauerstoffzelt ein ... irgendwann muss ich mir so ein Teil noch besorgen ...
Mittlerweile kann ich sogar wieder normal atmen, aber normal bewegen wird wohl noch ein paar Tage dauern ...
Seltsamerweise haben die Kids das alles ganz lässig weggesteckt und sind schon wieder auf dem Beachvolleyballfeld aktiv ... verdammt, wie machen die das nur?

Ergebnis Volleyball-Turnier:
1.: Michael + Marcus             5.: Lucas + Max
2.: Jannic + Aaron                 6.: Philipp + Philipp
3.: Lena + Pascal                  7.: Simon + Maurice
4.: Aaron + Sven                   8.: Oliver + Anna

    

Freitag, 9.6.2017
Damit wir uns ncht schon vor dem Spiel gegen das finnische Team nachher verausgaben, baut Bernd heute morgen Sandburgen mit uns. In Cesenatico, wo die Begegnung stattfindet, treffen wir vor der Halle auf die Teilnehmer/innen des BBW-Camps und auf Lea Soltau, die hier das Training mit leitet. Es ist ganz schön Stimmung in der Halle, die eher einem Rund-Dom gleicht, denn die finnischen Mädchen, die zur Gruppe gehören, unterstützen ihr Team lautstark und mit Megaphon bewaffnet. Im ersten Viertel lassen wir uns zu sehr einschüchtern, kein Wunder bei Jungs, die zum Teil zwei Köpfe größer sind und dunken können. Aber vor allem in der zweiten Halbzeit finden wir mehr zu unserem Spiel, die Defense klappt besser und es fallen auch ein paar Dreier. Wir können zufrieden sein! Nach dem Mittagessen haben wir viel Zeit für den Strand und anderes: ein paar von uns probieren die Whirl Pools aus, Lucas wird eingebuddelt, Strafschulden wie das Putzen der Auto-Scheiben werden eingelöst und wir schaffen es, ein paar der Coaches ins Wasser zu werfen! Thorsten, Bernd, Mike und Rolf müssen dran glauben ;o) Nach dem Abendessen bedanken wir uns bei unseren beiden Bedienungen, die genug mit uns zu tun  hatten, und treffen uns zum Abschlußgespräch oben im Fernsehraum. Michael bedankt sich bei allen für die absolut problemlose Woche und das tolle Auftreten der Wild Bees und wird selbst überrascht durch einen weiteren Besuch von Wolly, dem Chef der Basketball-Region Emilia Romagna, der für uns alle Warm up-Shirts von Santarcangelo dabei hat! Ein großzügiges Geschenk und eine tolle Erinnerung an dieses Camp! Vielen Dank!!!
     

Samstag, 10.6.2017
Alle Taschen sind gepackt, das letzte Frühstück wird eingenommen und schon werden die Autos beladen: es geht nach Hause! Pünktlichum 9 Uhr setzt sich die Karawane in Bewegung, allerdings ohne Familie Teuschel und ohne Andrea und Rolf, die noch ein paar Tage Urlaub dranhängen. DANKE an alle, die dieses Basketball-Camp möglich gemacht haben, und DANKE an Euch, ihr Wild Bees, die es zu einem unvergeßlichen Erlebnis gemacht haben!